Common Ground – oder warum die gemeinsame Sicht auf die Dinge in Unternehmen so wichtig ist

Man kennt das: neue GF, neuer Change, neues Glück.

Oder auch nicht…wer bereits mehrere Changeprojekte hinter sich hat weiß – bis zum Ende geführt wird es kaum, irgendwer verliert sich irgendwo, jeder meint zu wissen, was gemeint war, aber alle haben eine andere Sicht und ein anderes Verständnis von dem, was da verändert werden sollte.

Oder machen wir es noch alltagstauglicher: es gibt ein gemeinsames Projekt, das Team interdisziplinär mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen und Wertvorstellungen. Der Vorgesetzte hat das neue Projekt im Kick-off auf den Weg gebracht, alles hat brav genickt, aber keiner ist wirklich vollen Herzens dabei, weil es a) mindestens noch drei andere Projekte gibt und b) man vielleicht doch nicht so ganz verstanden hat, warum das nun wichtig sein soll (Chefchen halt wieder, wa?)

Das Ergebnis: Projekt schlüren so dahin, der Change wird nicht gelebt und von Kommunikation (außer dem wirklich lebendigen Flurfunk) wollen wir mal gar nicht sprechen. Geld, Kapazitäten und Motivation werden verbrannt, Widerstände gepflegt und mal wieder hat sich scheinbar Bewahrheitet, dass man am besten alles beim Alten lässt.

Was also tun, um gemeinsame Vorhaben mit Erfolg auf den Weg zu bringen? So dass alle den Sinn nachvollziehen können, jeder Rollenklarheit hat und auch um seine zeitlichen Kapazitäten weiß? Das am Ende womöglich noch herauskommt, dass Veränderungen Spaß machen und nach vorne bringen?
Eine Idee wäre es, gemeinsame Vorhaben z.B. die neue Strategieausrichtung, das neue interdisziplinäre Projekt mit dem Common Ground Modell ins Leben zu bringen.

In einem gemeinsamen Workshop wird über 9 Stufen erarbeitet, welches Verständnis über das Vorhaben es gibt (ist das Ziel allen klar?), wie die Kommunikation stattfinden soll, wer welche Rolle hat, wie wird die Zusammenarbeit geregelt usw.

Ziel soll es sein, dass alle Beteiligten sich engagieren, weil sie ein gemeinsames Verständnis für das Vorhaben haben, weil sie die Sinnhaftigkeit erkannt haben und die Aufgabenfelder klar sind. Auch gibt es Raum für Konflikte und Widerstand – da diese ansonsten erneut im Untergrund ausgelebt werden und Energien darauf „verschwendet“ werden.

Wenn Sie mögen, lassen Sie es uns ausprobieren – Widerstand haben Sie im Zweifelsfall schon, es kann also nur nach vorne gehen

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